Donnerstag, 25. September

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Der Strand
Der Himmel wirkt wie retourschiert. Hinter den Häusern und Bäumen liegt eine einfarbige graue Fläche. Es sieht so aus wie bei Fotos, die bearbeitet werden. Der Hintergrund wird weggeschnitten, um einen anderen Hintergrund einzufügen. Am Strandhimmel über der Stadt klappt das nicht. Er bleibt beim Einheitsgrau eines kühlen und nassen Herbsttages.
Ein Impuls
Einfach den Hintergrund durch einen anderen ersetzen. Beim Foto geht das. Im Alltag ist das schwieriger. Aber nicht unmöglich. Gut, den Himmel zwischen den Bäumen kann ich nicht von Grau in Blau ändern. Aber ist deswegen alles grau? Oder gibt es nicht doch ein paar Farbtöpfe? Der geschenkte Augenblick zum Durchatmen, ein gutes Wort oder eine kleine Entdeckung. Meine Entdeckung gestern stand in der Lesung im Gottesdienst. Die handelte auch von viel grau und einem bisschen blau: Jetzt, für einen kurzen Augenblick, … ließ unser Gott unsere Augen aufleuchten. Mögen die Augen aufleuchten an diesem Tag.
Verweilen in der Gegenwart: Meditation to go
Ein paar Schritte gehen. Innehalten. Den Atem spüren. Noch einen Moment warten. Mit einem guten Schritt weitergehen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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