Montag, 8. September

Audio
Der Strand
Den Anfang macht ein Strand in Basel, es ist auch das Bild von Blog und Podcast. Ich sitze in Kleinbasel am Rheinufer. Der Wetterbericht hatte sich geirrt und die Sonne scheint. Gut, ein wenig wie in der Normandie ist es doch. Ab und zu kommt eine Wolke vorbei, es wird kühler und ein paar Tropfen gehen nieder. Dann kommt wieder die Sonne vorbei. Ein herrlicher Spätsommertag, um die Sonne zu genießen, ohne gebacken zu werden. Einfach direkt am Fluss sitzen und dem Lichtspiel auf dem Wasser zuschauen.
Ein Impuls
Nicht jeder Tropfen bedeutet gleich Regen. Nicht jede Zerstreuung bedeutet das Ende der Meditation. Über das eine wie das andere kann ich mich ärgern. Oder ich begreife es als Einladung zu bleiben. Vielleicht werde ich trotzdem nass, vielleicht auch nicht. Vielleicht verbringe ich meine Gebetszeit mit der Zerstreuung, vielleicht auch nicht. Dann ist Gelegenheit auf das Lichtspiel zu schauen – dem auf dem Fluss und dem auf der Seele.
Verweilen in der Gegenwart: Meditation to go
Ein paar Schritte gehen. Innehalten. Den Atem spüren. Noch einen Moment warten. Mit einem guten Schritt weitergehen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.