3.9.25 Das Meer – Blog und Podcast für den Sommer

Mittwoch, 3. September

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Ich bin wieder zurück in Frankfurt und habe Ideen und Eindrücke für den Blog von der normannischen Küste mitgebracht. Sie gestalten den Blog und Podcast weiter.

Am Meer

Ich habe den Sommer am Ärmelkanal verbracht. Ebbe und Flut sind besonders ausgeprägt. Bei Ebbe muss man ein ganzes Stück laufen, um zum Wasser zu kommen. Das Meer zieht sich zurück, kleine Priele durchziehen den freiwerdenden Strand, Muscheln, Kiesel, Tang kommen zum Vorschein, etwas Treibholz wird angespült. Die Bojen, die den überwachten Schwimmbereich anzeigen, fallen trocken. Beim Blick zurück staune ich, wie weit die Uferpromenade entfernt ist, der Blick auf das Seestädtchen ist ein anderer.

Ein Impuls

Ebbe und Flut: Sich die Zeit schenken, um sich für eine Betrachtung, eine Meditation, ein Gebet zurückzuziehen, ist ein bisschen wie die Ebbe am Meer. Was sonst unter den Wellen des Alltags verborgen liegt, kann zum Vorschein kommen, Schönes wie eine Muschel oder anderes, was vielleicht eher wie ein spitzer Stein ist. Auch Treibgut treibt heran, die berühmten Zerstreuungen. Doch irgendwann ändert sich die Perspektive, ich kann auf mich und den Alltag mit Abstand schauen, durchatmen und zur Ruhe kommen. Bis langsam die Flut wieder kommt und mit ihr die Wellen des Alltags.

Verweilen in der Gegenwart

Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.