26.8.25 Das Meer – Blog und Podcast für den Sommer

Dienstag, 27. August

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Ich bin wieder zurück in Frankfurt und habe Ideen und Eindrücke für den Blog von der normannischen Küste mitgebracht. Sie gestalten den Blog und Podcast weiter.

Am Meer

Ein Text: Giovanni Pascoli , Mare


Ich blicke zum Fenster hinaus und sehe das Meer:

Die Sterne ziehen, die Wellen flimmern.

Ich sehe Sterne ziehen, Wellen ziehen;

Ein Glitzern ruft, ein Puls erwidert.

Da seufzt das Wasser, haucht der Wind;

Auf dem Meer erscheint eine schöne Brücke aus Silber.

Eine Brücke, geworfen über stille Seen,

Für wen bist du gemacht, wohin führst du?

Ein Impuls

Giovanni Pascoli malt ein lebendiges Bild mit Worten, so wie es Caspar David Friedrich mit dem Pinsel schuf. (Blog 29. Juli). Dabei bleibt es in der Schwebe, ein Moment zwischen Festhalten und Loslassen. Dieser Moment dazwischen, das ist der Hauch der Ewigkeit, wo ein Herzschlag dem Glitzern antwortet.

Verweilen in der Gegenwart

Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.