Freitag, 22. August

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Am Meer
Ich bin wieder zurück in Frankfurt und habe Ideen und Eindrücke für den Blog von der normannischen Küste mitgebracht. Sie gestalten den Blog und Podcast weiter.
Die Wellen sind mehr als eine sanfte Dünung. Sie brechen am Strand herein mit beständigem Rauschen. Der Geschmack des Wassers legt sich auf die Lippen. Später am Strand, wenn das Wasser trocknet, spüre ich es auf der Haut. An der kleinen Schramme am Bein brennt es. Die Lungen atmen es ein: Das Salz des Meeres.
Ein Impuls
Zum Meer gehört das Salz. „Ihr seid das Salz der Erde“ sagt Jesus. Ob er das damit gemeint hat? Und ist Gottes Geist vielleicht auch wie das Salz? Mal spüre ich es ganz intensiv, wie eine Welle, die sich über mich bricht, mal brennt es, wie Salz in einer kleinen Wunde, und mal lässt es mich besser atmen, dieses Salz des Geistes. Und irgendwie ist er überall.
Verweilen in der Gegenwart
Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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