Dienstag, 19. August

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Am Meer
Ich bin wieder zurück in Frankfurt und habe Ideen und Eindrücke für den Blog von der normannischen Küste mitgebracht. Sie gestalten den Blog und Podcast weiter.
Ein Gedicht, von Karin Hudets:
„Ich bin vorangetreten,
es gibt dort einen Durchgang,
um den Wind zu sehen,
das Nichts zu betrachten –
ich bin hinausgetreten
zwischen die großen Felsen.“
Ein Impuls
Der Gedichtauszug von Karin Huets könnte auch an der Alabasterküste spielen. Kleine Flüsse habe sich in die Steilküste gegraben und einen schmalen Durchgang geschaffen. Unvermittelt tut sich das Meer auf. Manchmal lassen sich auch im Alltag solche unvermuteten Öffnungen entdecken. Momente, in denen ich innehalten kann, wo ich etwas entdecke, wo die Aufmerksamkeit bei einer Sache bleibt, vielleicht auch ein Gebet. Es ist wie ein Hinaustreten zwischen die großen Felsen und der Blick weitet sich.
Verweilen in der Gegenwart
Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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