Sonntag, 17. August

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Am Meer
Ich bin wieder zurück in Frankfurt und habe Ideen und Eindrücke für den Blog von der normannischen Küste mitgebracht. Sie gestalten den Blog und Podcast weiter.
Matthäusevangelium Kapitel 8: Jesus stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm nach. Und siehe, es erhob sich auf dem See ein gewaltiger Sturm, sodass das Boot von den Wellen überflutet wurde. Jesus aber schlief. Da traten die Jünger zu ihm und weckten ihn; sie riefen: Herr, rette uns, wir gehen zugrunde! Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf, drohte den Winden und dem See und es trat völlige Stille ein. Die Menschen aber staunten und sagten: Was für einer ist dieser, dass ihm sogar die Winde und der See gehorchen?
Ein Impuls
Saint Valery en Caux ist ein Fischerort. Er liegt an der Alabasterküste in einer Bucht, die ein kleines Flüsschen in die Steilklippen geschnitten hat. Etwas landeinwärts liegt die gotische Kirche mit ihren bunten Glasfenstern. Auch die Apsis ist so geschmückt. Im Zentrum ist die Szene der Stillung des Seesturmes dargestellt. Was ein Sturm ist, wissen Seeleute nur zu gut. Ohne romantische Verklärung holt das Fensterbild Jesus ins Boot. Ob diese Woche nun Flaute herrscht, ein leises Lüftchen weht oder ein Orkan des Alltags hereinbricht: Mit Blick auf das Apsis Fenster von Saint Valery: Jesus ist im Boot.
Verweilen in der Gegenwart
Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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