Mittwoch, 13. August

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Am Meer
Ich bin wieder zurück in Frankfurt und habe Ideen und Eindrücke für den Blog von der normannischen Küste mitgebracht. Sie gestalten den Blog und Podcast weiter.
Ich sitze am Strand. Die Ebbe hat die Sandbank hinter den Kieselsteinen freigelegt, langsam kommt die Flut wieder heran. Ein Junge hat eine Sandburg mit Graben gebaut. Das weckt das Interesse von zwei kleineren Jungs, die gerade mit ihrer großen Familie angekommen sind. Während ein Teil noch mit Badesachen und Sonnencreme versorgt wird, bilden die beiden sozusagen die Vorhut. Neugierig betreten sie den Graben. Das ruft den Erbauer auf den Plan und er versucht, die Eindringlinge zu verscheuchen. Es braucht ein, zwei Anläufe, dann gehen die Kleinen weiter Richtung Wellen und der Burgherr bleibt in seiner Feste stehen. Er wirkt ein bisschen einsam in der Burg. Oder ist das nur meine Interpretation? Vielleicht ist er einfach stolz auf das, was er gemacht hat. Oder neugierig, was passiert, wenn die Flut herankommt. Oder die Kinder haben nicht dieselbe Sprache gesprochen. Viele Geschichten.
Ein Impuls
Was ist deine Geschichte? fragt Keno in seinem Song. Ganz unterschiedlich kann ich erzählen. Wie die Kinder wohl die kleine Geschichte am Strand erzählen würden? Und wie würde ich die Geschichte dieses Tages erzählen? Und könnte sie vielleicht auch anders erzählt werden?
Verweilen in der Gegenwart
Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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