Freitag, 1. August

Audio
Am Meer
Der Blog und Podcast für die nächsten Wochen entstehen sozusagen live. Ich bin am Meer und sammle Eindrücke und Ideen. Weil ich von unterwegs aufnehme, ist die Audioqualität begrenzt. Dafür mischt sie mitunter eine echte Möwe und Meeresrauschen in die Aufnahme.
Morgens gehe ich zum Strand. Er ist noch leer, außer ein paar Spaziergängern mit ihren Hunden und einigen Strandläufern ist nicht viel los. Es ist ideal für eine Meditation mit Blick auf die Weite des Horizonts und dem Rauschen des Windes und des Meeres. An diesem Morgen jedoch mischt sich ein anderes Rauschen hinein: Der Gemeindearbeiter kehrt mit dem Laubbläser den Sand auf der Strandpromenade zusammen. Er bläst auch mich sozusagen fort und ich muss ein ganzes Stück weiter gehen und Abstand gewinnen, bis der Motor nur noch schwach zu hören ist und dafür wieder das Meer.
Ein Impuls
Um das Rauschen des Meeres wahrzunehmen, musste ich Abstand gewinnen. Um das Grundrauschen des Lebens und des Geistes wahrzunehmen, muss ich etwas Abstand gewinnen vom Alltag, der gerne wie ein Laubbläser daherkommt. Ganz abstellen kann ich es nicht, das macht aber nichts. Und wenn der Alltag doch lauter bläst, kann ich mich damit trösten, dass wie das Meer das Grundrauschen des Lebens dennoch da ist.
Verweilen in der Gegenwart
Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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