Freitag, 25. Juli

Audio
Am Meer
Der Blog und Podcast für die nächsten Wochen entstehen sozusagen live. Ich bin am Meer und sammle Eindrücke und Ideen. Weil ich von unterwegs aufnehme, ist die Audioqualität begrenzt. Dafür mischt sie mitunter eine echte Möwe und Meeresrauschen in die Aufnahme.
Der Wind weht eigentlich fast beständig und nicht immer nur als freundliche Brise. Auf offener See hemmt ihn nichts, so dass er auch mit großer Wucht auf das Land treffen kann. Naturgewalten sind dann unmittelbar spürbar. Odysseus und viele andere haben es erfahren. Ich war mit dem Rad an der Küstenstraße unterwegs, der Wind wurde stärker und ab und zu wurde es zu einer Herausforderung an das Gleichgewicht. Ich erinnere mich an einen Winterabend auf Sylt, wo der Sturm so heftig tobte, dass man sich gegen den Wind stemmen musste oder besser gleich einen geschützten Platz suchte. Ganz so schlimm war es nicht, doch die Kraft des Windes konnte ich ordentlich spüren.
Ein Impuls
Sich dagegen stemmen oder lieber einen sicheren Ort aufsuchen, nicht nur am Meer begegnen einem solche Situationen. Man muss nicht gleich beim ersten Gegenwind aufgeben, man muss aber auch nicht jedem Sturm trotzen. Wann begebe ich mich hinein, wann ist es besser, den Hafen aufzusuchen? Die Fischer wissen es. Im Alltag mit seinen echten und scheinbaren Stürmen ist es nicht immer so einfach zu unterscheiden.
Verweilen in der Gegenwart
Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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