Sonntag, 20. Juli

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Am Meer
Aus dem Buch Exodus, 14, 19-22
Der Engel Gottes, der den Zug der Israeliten anführte, brach auf und ging nach hinten und die Wolkensäule brach auf und stellte sich hinter sie. Sie kam zwischen das Lager der Ägypter und das Lager der Israeliten. Die Wolke war da und Finsternis und Blitze erhellten die Nacht. So kamen sie die ganze Nacht einander nicht näher. Mose streckte seine Hand über das Meer aus und der HERR trieb die ganze Nacht das Meer durch einen starken Ostwind fort. Er ließ das Meer austrocknen und das Wasser spaltete sich. Die Israeliten zogen auf trockenem Boden ins Meer hinein, während rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand.
Ein Impuls
Der Durchzug durch das rote Meer gehört zur entscheidenden Begebenheit in der Geschichte des Volkes Israel. Jedes Jahr am Pessach – Fest wird diese Geschichte erzählt. Gott hat uns gerettet. Gott ist treu. Das ist die Glaubensidentität der Israeliten. Vielleicht magst du heute auf deine Glaubensgeschichte schauen: Was hat dich geprägt? Was wurde dir wichtig? Und dabei einfach dankbar verweilen.
Verweilen in der Gegenwart
Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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