18.7.25 Das Meer – Blog und Podcast für den Sommer

Freitag, 18. Juli

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Das Meer

Pflasterstrand: Der Strand liegt unterm Pflaster, so lautete ein Slogan in Frankfurt. Es gab sogar eine Zeitschrift dazu. Lang ist es her. Doch der Strand ist immer noch da. Pflasterstrand im Blog geht zum Strand des Alltags. Heute:  Stille Stunde.

Eine Meldung findet meine Aufmerksamkeit: Eine ganze Reihe von Geschäften in Wiesbaden beteiligen sich an der „stillen Stunde: Weniger Reiz. Mehr Inklusion. Entspanntes Einkaufen“, so lautet der Werbespruch. Musik wird ausgeschaltet, das Licht, so weit möglich, etwas gedimmt, alles soll etwas ruhiger sein beim Einkaufen, weniger reizüberflutet. Dies soll es auch Menschen, die auf Reizüberflutung besonders reagieren, ermöglichen, entspannt einzukaufen. Allen anderen auch.

Ein Impuls

Stille und Einkaufen bringe ich erst einmal nicht zusammen. Eine neue Marketing-Methode? Oder der Versuch, ob nicht weniger mehr sein kann. Ich entscheide mich für die zweite Deutung und frage mich nach der Stillen Stunde in meinem Alltag. Wenn ich ehrlich bin, gleicht der oft einem trubeligen Kaufhaus. Wo gäbe es eine Möglichkeit, etwas herunterzufahren?

Verweilen in der Gegenwart

Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.