Montag, 30. Juni

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Ein Alltagsweg
In der Zeitung steht ein Artikel über die Bundesjugendspiele. Die Redakteurin hat eine Grundschule besucht, weil sie wissen wollte, wie das jetzt geht, nach der Reform dieser bundesdeutschen Institution. Die einen sagen, längst überfällig, die anderen, dass es nun um nichts mehr gehe. Weder das eine noch das andere steht am Ende des Besuches. Die Kinder hängen sich rein, freuen sich über die Urkunden genauso wie über die verbleibenden 10 Minuten, in denen aus Räuber Hotzenplotz vorgelesen wird.
Ein Impuls
Wie oft haben wir Konzepte im Kopf, wie etwas sein muss und wie etwas auf keinen Fall sein darf. Für die Kinder spielte das keine Rolle. Es ging nicht darum zu zeigen, ob die Bundesjugendspiele jetzt toll sind oder nicht. Sie haben die Aufgaben gemacht. Anders formuliert: Sie waren in der Gegenwart. Der Tag heute hält vielleicht eine Urkunde bereit, vielleicht auch nicht. Ganz sicher aber Möglichkeiten der Gegenwart.
Verweilen in der Gegenwart
Maria Magdalena lässt sich von Jesus aufhalten. Halte einen Moment inne. Nimm wahr, wie es jetzt ist. So ist es jetzt. Für ein paar Atemzüge bleibe bei deinem Atem. Mit einem guten Atemzug brich auf zu dem, was jetzt ansteht.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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