27.6.25 Was hast du unterwegs gesehen – In den Alltag mit Maria Magdalena

Freitag, 27. Juni

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Ein Alltagsweg

Eine Bekannte erzählt vom langen Wochenende. Sie war in Straßburg und hat natürlich das Münster besucht. Viele Menschen seien in der Kathedrale gewesen. Regelmäßig wurde über die Lautsprecher eine Ansage eingespielt: „Mesdames et Messieurs“ begann es, und dann: „pssst.“ Für einige Minuten wurde es tatsächlich ruhiger in der Kirche.

Ein Impuls

Keine wortreiche Erklärung, was in einer Kirche geht und was nicht, eine einfache Einladung, etwas zur Ruhe zu kommen. Bei der Erzählung musste ich sofort an die Zerstreuungen denken, die bei der Meditation gerne vorbeischauen, wie neugierige Touristen. Vielleicht hilft ihnen ein freundlicher Hinweis aus Straßburg: „Mesdames et Messieurs … psssst.“

Verweilen in der Gegenwart

Maria Magdalena lässt sich von Jesus aufhalten. Halte einen Moment inne. Nimm wahr, wie es jetzt ist. So ist es jetzt. Für ein paar Atemzüge bleibe bei deinem Atem. Mit einem guten Atemzug brich auf zu dem, was jetzt ansteht.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.