Donnerstag, 26. Juni

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Ein Alltagsweg
„Gott hätte sich wohl nicht die Mühe gemacht, uns zu erschaffen, um dann zuzulassen, dass wir ihm gegenüber keine Luft mehr bekämen. Unsere Zeit gewährt uns ganz bestimmte, von Gott gegebene Atemzüge. An uns ist es, sie zu entdecken und davon Gebrauch zu machen.“ (Madeleine Delbrêl)
Ein Impuls
Madeleine ist davon überzeugt, dass auch ein geistliches Leben, das nicht durch den Rhythmus eines Klosters mit seinen Gebets- und Arbeitszeiten geprägt ist, fruchtbar sein kann. An jedem Tag finden sich solche Zeiten, jene „Atemzüge“. Es gilt, achtsam zu werden für diese kleinen Zeiten – und sie auch zu nutzen. Da ist es dann wie im Kloster, wo die Glocke die Zeiten ankündigt. Man muss dem Ruf der Glocke auch folgen.
Verweilen in der Gegenwart
Maria Magdalena lässt sich von Jesus aufhalten. Halte einen Moment inne. Nimm wahr, wie es jetzt ist. So ist es jetzt. Für ein paar Atemzüge bleibe bei deinem Atem. Mit einem guten Atemzug brich auf zu dem, was jetzt ansteht.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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