20.6.25 Was hast du unterwegs gesehen – In den Alltag mit Maria Magdalena

Freitag, 20. Juni

Audio

Ein Alltagsweg

Während meiner Reha in den letzten Wochen bin ich an jedem Rehatag auf dem Fahrradergometer gefahren. In Sichtweite lief ein Fernseher, meistens ohne Ton. So waren nur die Bilder der Nachrichtensendung zu sehen und unten die Einblendung der Schlagzeilen, die oft nichts mit dem Bild zu tun hatten. Worum geht es gerade in diesem Bericht? Phantasie und Verstand überlegen Hand in Hand. Mit zunehmender Fahrraddauer begnügen sie sich einfach mit dem Schauen.

Ein Impuls

Im Alltag kann der Ton das sein, was ich weiß oder meine zu wissen. Ich ordne dann Situationen automatisch ein und bewerte. Das gilt auch für das Beten. Ich weiß ja wie es geht. Einfach einmal den Ton ausschalten, etwas Vertrautes ohne die bekannten Deutungen ansehen und Phantasie und Verstand freien Lauf geben.

Verweilen in der Gegenwart

Maria Magdalena lässt sich von Jesus aufhalten. Halte einen Moment inne. Nimm wahr, wie es jetzt ist. So ist es jetzt. Für ein paar Atemzüge bleibe bei deinem Atem. Mit einem guten Atemzug brich auf zu dem, was jetzt ansteht.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.