19.6.25 Was hast du unterwegs gesehen – In den Alltag mit Maria Magdalena

Donnerstag, 19. Juni

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Ein Alltagsweg

Ohne Gebet können wir „Experten“ sein
in der Lehre der Kirche
oder einem Spezialgebiet davon;
wir haben dieses und jenes gelernt und behalten,
aber es hat in uns nicht jene innere Schicht erreicht,
aus der heraus wir besser zu leben vermöchten. (Madeleine Delbrêl)

Ein Impuls

Die innere Schicht, aus der wir besser zu leben vermögen: Es ist der Ort, wo wir wir selber sind. Manchmal kann man ihn körperlich spüren. Augustinus nennt ihn „innerer als mein Innerstes“. Das Gebet, ob mit Worten, Gesten, dem Atem … ist wie ein Weg dorthin. Es führt einen zu Gott, der sich in jener inneren Schicht finden lässt.

Verweilen in der Gegenwart

Maria Magdalena lässt sich von Jesus aufhalten. Halte einen Moment inne. Nimm wahr, wie es jetzt ist. So ist es jetzt. Für ein paar Atemzüge bleibe bei deinem Atem. Mit einem guten Atemzug brich auf zu dem, was jetzt ansteht.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.