Mittwoch, 11. Juni

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Ein Alltagsweg
Angeregtes Geschnatter in der Straßenbahn: Ein Vater ist mit seinen drei Kindern im Grundschulalter unterwegs. Viele Fragen werden gestellt und erzählt, was gerade wichtig erscheint. Es geht auch um Mathematik und ob man alle Zahlen teilen könne. Papa findet ein anschauliches Bild: Wie teilt man 8 Pizzastücke auf drei Kinder auf? Die Antwort driftet in den Hintergrund, als es darum geht, wer eigentlich wieviel Hunger hat und ob die jüngere Schwester nicht mehr bekommen müsse, weil sie ja noch wachsen soll. An der nächsten Haltestelle steigen alle aus, die Lösung gibt es wohl auf dem weiteren Weg.
Ein Impuls
Beim Beten und auch sonst neigen die Gedanken mitunter zum Schnattern. So vieles ist wichtig, muss gesagt werden, darf nicht vergessen werden. Der Vater in der Straßenbahn hat das Gespräch immer wieder sanft gelenkt. Es ist die Kunst, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Geduld kann helfen. Und wenn ein Gedanke immer wieder vorstellig wird, solltest du dich vielleicht ihm zuwenden. Auch das ist eine Form des Gebets.
Verweilen in der Gegenwart
Maria Magdalena lässt sich von Jesus aufhalten. Halte einen Moment inne. Nimm wahr, wie es jetzt ist. So ist es jetzt. Für ein paar Atemzüge bleibe bei deinem Atem. Mit einem guten Atemzug brich auf zu dem, was jetzt ansteht.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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