8.6.25 Was hast du unterwegs gesehen – Osterzeit mit Maria Magdalena

Sonntag, 8. Juni – Pfingsten

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Maria Magdalena

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater, für deine Barmherzigkeit zu danken, die nicht geringer ist als deine Macht, und dich in allem zu preisen durch unseren Herrn Jesus Christus. Denn im Garten hat er sich Maria Magdalena am Ostertag offenbart, die ihn so sehr geliebt hat, als er auf Erden lebte. Sie sah ihn sterben am Kreuz, sie suchte ihn im Grab, als erste betete sie ihn an, als er von den Toten erstanden war. Er aber hat sie ausgezeichnet als Apostelin für die Apostel, damit die frohe Botschaft vom neuen Leben sich ausbreite bis an die Enden der Erde.

(Einleitung zum Hochgebet der Messe am Fest Maria Magdalena)

Ein Impuls

Die Ausbreitung der frohen Botschaft bekommt an Pfingsten Dynamik und ist Werk des heiligen Geistes. Sie beginnt jedoch viel früher. Die Präfation vom Fest Maria Magdalena singt davon. „Die ihn so sehr geliebt hat.“ Damit beginnt es, mit der vertrauenden Liebe, die sucht und gefunden wird. Maria Magdalena zeigt es uns und ermutigt, dem Leben zu trauen.

Verweilen in der Gegenwart

Maria Magdalena lässt sich von Jesus aufhalten. Halte einen Moment inne. Nimm wahr, wie es jetzt ist. So ist es jetzt. Für ein paar Atemzüge bleibe bei deinem Atem. Mit einem guten Atemzug brich auf zu dem, was jetzt ansteht.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.