11.5.25 Was hast du unterwegs gesehen – Osterzeit mit Maria Magdalena

Sonntag, 11. Mai

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Maria Magdalena

Das Evangelium von Maria Magdalena, aus Ägypten, vermutlich Ende des 1. Jahrhunderts: (Petrus zu Maria Magdalena) „Schwester, wir wissen, dass der Heiland dich mehr als alle anderen Frauen geliebt hat, also erzähle uns, was du von seinen Worten erinnerst, die wir nicht kennen und womöglich nie gehört haben.“ (Zitat bei C. Bourgeault, The Meaning of Mary Madalene)

Ein Impuls

Das Evangelium von Maria Magdalena ist eine frühchristliche Schrift und spiegelt die Gedanken- und Glaubenswelt eines Teils der Christenheit. Es ist das Bild dieser Szene, das mich fasziniert: Petrus macht Maria Platz und wird selbst zum Hörenden und Lernenden. Erzähle was ich noch nicht weiß, auch so kann ein Gebet beginnen, in der hörenden Neugier auf das, was sich zeigt.

Verweilen in der Gegenwart

Maria Magdalena lässt sich von Jesus aufhalten. Halte einen Moment inne. Nimm wahr, wie es jetzt ist. So ist es jetzt. Für ein paar Atemzüge bleibe bei deinem Atem. Mit einem guten Atemzug brich auf zu dem, was jetzt ansteht.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.