2.5.25 Was hast du unterwegs gesehen – Osterzeit mit Maria Magdalena

Freitag, 2. Mai

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Ein Alltagsweg

Es ist der 1. Mai. Am Feiertag habe ich eine Verabredung in der Stadt. Aus Gewohnheit gehe ich den Weg, den ich sonst ins Büro nehme. Er führt durch die Wallanlagen, die am Vormittag sehr ruhig sind. Kaum ein Auto ist unterwegs, wenige Spaziergänger und den Gesang der Vögel höre ich deutlicher. Alles ist entschleunigt und ich habe Muße, die verschiedeneren Grüntöne zu bewundern, den Duft des Flieders wahrzunehmen und mich am beginnenden Sonnentag zu freuen.

Ein Impuls

Der Weg war der gleiche und doch war er anders. Etwas entschleunigt hatte ich eine andere Wahrnehmung meines gewohnten Weges. Heute ist kein Feiertag und doch gibt es vielleicht die Gelegenheit, sich ein klein wenig zu entschleunigen und das Gewohnte anders wahrzunehmen.

Verweilen in der Gegenwart

Maria Magdalena lässt sich von Jesus aufhalten. Halte einen Moment inne. Nimm wahr, wie es jetzt ist. So ist es jetzt. Für ein paar Atemzüge bleibe bei deinem Atem. Mit einem guten Atemzug brich auf zu dem, was jetzt ansteht.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.