27.4.25 Porta Santa – Heilige Türen des Alltags

Sonntag, 27. April

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Eine heilige Tür

Die Haustür: Mit der Haustüre hat dieser Blog begonnen, mit ihr beschließen wir die Reihe „Porta Santa“, morgen geht es mit Maria Magdalena und dem Osterblog weiter.

Meine Haustür ist schlicht und meistens achte ich nicht auf sie. Nur wenn der Schlüssel mal wieder hakt, dann nehme ich sie wahr. Es braucht ein wenig Geduld, bis der Schlüssel doch im Schloss steckt. Ein paar Drehungen, und sie geht auf.

Ein Impuls

Nicht jede Tür geht gleich auf. Maria Magdalena erfuhr es im übertragenen Sinne. Bis zu ihrem Ausruf „Rabbuni!“ sucht sie den Zugang zu jenem Menschen, der ihr so nahe war und ist und der ihr hilft, ihn zu erkennen. Dann macht sie sich auf, öffnet Türen und verkündet allen, dass Jesus lebt. Ob ich nun durch meine Haustüre hinausgehe oder wiederkomme, sie ist eine Heilige Pforte, durch die Gottes Leben schreiten kann, hin zu mir und hinaus in die Welt.

Verweilen in der Gegenwart

Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.