Dienstag, 15. April

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Eine heilige Tür
Die schöne Pforte: Petrus und Johannes gingen zur Gebetszeit um die neunte Stunde in den Tempel hinauf. Da wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an das Tor des Tempels, das man die Schöne Pforte nennt; dort sollte er bei denen, die in den Tempel gingen, um Almosen betteln. (Apg 3,1-2)
Ein Impuls
Es heißt, der Tempel in Jerusalem habe neun Pforten gehabt, die mit Gold und Silber verziert gewesen seien. Eine weitere Pforte befand sich außerhalb des Tempels, die aus korinthischem Kupfer gemacht war und die wohl jene „schöne Pforte“ war. Die Schönheit muss nicht zwangsläufig im Zentrum sich befinden. Der Alltag, dieser Tag, sie mögen einem am Rand gelegen erscheinen. Sie können auch die schöne Pforte sein, die dich ins Gebet und deinen inneren Tempel führen.
Verweilen in der Gegenwart
Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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