13.4.25 Porta Santa – Heilige Türen des Alltags

Sonntag, 13. April

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Eine heilige Tür

Die Königspforte: In orthodoxen Kirchen wird der Altarraum durch eine Wand, die Ikonostase, abgeteilt. Sie kann schlicht mit einigen Ikonen oder überreich bis zur Decke geschmückt sein. Drei Türen verbinden Kirchenraum und Altarraum, rechts, links und in der Mitte. Die Mittlere wird die „Königspforte“ genannt. Nur zweimal wird die Königspforte während der Liturgie durchschritten, wenn das Evangelium und wenn die eucharistischen Gaben hereingetragen werden. Jesus selbst ist es, der durch die königliche Pforte einzieht.

Ein Impuls

Jesus hält Einzug, durch die königliche Pforte, heute am Palmsonntag, und durch die Türen, die wir ihm öffnen. So kommt er zu uns – und durch uns kommt er in die Welt. So gesehen können auch wir eine königliche Pforte sein.

Verweilen in der Gegenwart

Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.