6.4.25 Porta Santa – Heilige Türen des Alltags

Sonntag, 6. April

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Eine heilige Tür

Die Tür zum Schafstall, ein Gleichnis Jesu: Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. … Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. (Joh 10, 1-2.7)

Ein Impuls

Die Tür ist der legitime Eingang in das Haus – oder den Stall. Wer durchs Fenster einsteigt, hat entweder den Schlüssel verlegt oder einen Einbruch im Sinn. In dem Gleichnis gebraucht Jesus zwei Bilder, um sich zu beschreiben: Er ist der gute Hirt, derjenige, der durch die Tür geht, um sich um die Schafe zu kümmern. Dann nennt er sich die Tür. Er schließt den Zugang auf zu den Menschen. Wer auf Jesus schaut, kann nicht anders als zu den Menschen und in die Welt zu kommen. Madeleine Delbrêl nennt das „die Gesten Jesu wiederholen.“

Verweilen in der Gegenwart

Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.