samstag, 5. April

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Eine heilige Tür
Die Tür des Zeltes: Und der HERR erschien Abraham im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde. (Gen 18, 1-2)
Ein Impuls
Eine merkwürdige Kombination: Zelt und Tür. Eine Tür ist etwas Festes, sie ist verankert, damit sie hält und nicht sofort aufspringt. Ein Zelt ist mobil, man kann es aufstellen, abbauen und mitnehmen. Kaum jemand wird eine Tür durch die Gegend schleppen. Unterwegs bin ich im Alltag. Das Zelt können die Momente sein, wo ich innehalte, einfach da bin. In diesen Momenten kann sich eine Tür öffnen, ein Spalt der Ewigkeit. Die Tür des Zeltes.
Verweilen in der Gegenwart
Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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