Freitag, 28. März

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Eine heilige Tür
Der Vorhang im Theater: Aus schwerem Stoff gefertigt, verdeckt er samtrot die Bühne. Die Spannung baut sich bei geschlossenem Vorhang auf, bevor das Stück beginnt, hinter der Bühne wie vor der Bühne. Dann geht es los, der Vorhang hebt sich. Zur Pause und für Umbauten schließt er sich auch mal. Am Ende fällt der Vorhang, doch nicht ganz, durch einen Spalt treten die Künstlerinnen und Künstler hervor zum Applaus.
Ein Impuls
Am Freitag, an der Schwelle zum Wochenende, ist es vielleicht gut, noch einmal auf das Stück dieser Woche zu schauen. Wie ist sie verlaufen? Wo gibt es Applaus? Wo vielleicht auch Buhrufe? Und wie im Theater muss einem auch nicht jede Inszenierung gefallen. Sie kann aber auch überraschend begeistern. Wie auch immer, auf die vergangene Woche schauen. Dann darf sich der Vorhang für heute auch senken. Morgen geht es weiter.
Verweilen in der Gegenwart
Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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