18.3.25 Porta Santa – Heilige Türen des Alltags

Dienstag, 18. März

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Eine heilige Tür

Die Balkontür. Balkontüren sind in der Regel so etwas wie große Fenster. Man kann nach draußen schauen und sich von der Sonne herauslocken lassen und umgekehrt scheint die Sonne herein, was im Winter besonders angenehm ist, kann man doch die Sonne hinter der Scheibe genießen. Die Balkontür und der Balkon selbst befinden sich auf der Schwelle zwischen Innen und außen.

Ein Impuls

Zwischen innen und außen zu sein haben eine Balkontür und Meditation und Beten gemeinsam. Einerseits bin ich bei mir und richte mich zugleich aus auf Gott. Umgekehrt ist Gott bei sich, ganz und gar, und ebenso ausgerichtet auf mich. Gebet lässt sich bescheinen und sich locken vom Sonnenglanz Gottes. Nicht von ungefähr lautet eine weise des Herzensgebetes: „Du in mir und ich in dir.“

Verweilen in der Gegenwart

Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.