11.3.25 Porta Santa – Heilige Türen des Alltags

Dienstag, 11. März

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Eine heilige Tür

Die Kellertür. Kellertüren sind oft einfach, mitunter roh gezimmert, sie passen mehr zu einem Verschlag als zu einem Raum. Manche Kellertüren bestehen aus schwerem Metall und so fallen sie ins Schloss. Andere sind schon etwas verzogen und man muss mit Druck nachhelfen. Immer wieder ärgert man sich und nimmt sich vor, das zu ändern. Bis man sich beim nächsten Gang in den Keller wieder über die klemmende Tür ärgert. Kellertüren sind nicht im Blick.

Ein Impuls

Nicht jede Alltagstüre ist hübsch und manche klemmt auch. Vielleicht gibt es im Alltag etwas, wo du immer wieder feststellst, hier klemmt es. Das kann eine Gewohnheit sein, eine Eigenschaft … Dann kannst du überlegen, diese Tür gangbar zu machen. Oder sie ist eben eine Kellertür, lästig, man braucht sie nicht oft und wenn dann muss man eben ein bisschen rütteln. Kellertüren erinnern daran, dass etwas – und auch man selbst – nicht perfekt sein muss.

Verweilen in der Gegenwart

Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.