9.3.25 Porta Santa – Heilige Türen des Alltags

Sonntag, 9. März

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Eine heilige Tür

Die Porta Santa von Sankt Paul vor den Mauern. Jeder der vier heiligen Pforten führt in einen eigenen Raum. In Sankt Paul tritt man in einen weiten Raum ein, der einen Größe ahnen lässt – eigentlich. Als ich Anfang dieses Jahres durch eben jene Pforte gehe, ist das riesige Hauptschiff bestuhlt. Der Papst wird hier eine Messe feiern. Raum ist immer noch da, in den Seitenschiffen, in den Gängen, ich muss ihn mir nur erlaufen.

Ein Impuls

Heute, am Sonntag, ist vielleicht Zeit, in das Heiligtum zu treten, sei es eine Kirche, sei es das Heiligtum, das du selbst bist, der Tempel Gottes. Bewusst nach Innen gehen und sich fragen: Was bringe ich mit? Was steht vielleicht herum? Und wo sind die Wege und der Raum dazwischen? Das, was jetzt da ist, vor Gott bringen.

Verweilen in der Gegenwart

Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.