8.3.25 Porta Santa – Heilige Türen des Alltags

Samstag, 8. März

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Eine heilige Tür

Die Tür zur Bar in Rom. Wenn nicht geschlossen ist, steht sie eigentlich immer auf, die Tür zur Bar im Viertel. Das sind diese kleine Kaffeestationen in italienischen Städten und Dörfern, die eine kurze Pause schenken, einen kleinen Schwatz oder eine Kleinigkeit zum Mittag. Kurz innehalten – und dann geht es weiter durch den Tag.

Ein Impuls

Es gibt sie auch im Alltag, offenstehende Türen einer Bar. Die Kunst ist, sie wahrzunehmen im Getriebe des Alltäglichen und der vermeintlichen Sicherheit des Gewohnten. Der Moment, wo ich das Smartphone in der Tasche lasse und einfach so warte, die paar Minuten, wo ich einfach wahrnehme, was um mich herum ist, ob es der Gesang der Vögel ist oder das Lärmen des Verkehrs, die Mahlzeit, die ich einfach ohne Ablenkung genieße, all das sind Möglichkeiten, in die Alltagsbar zu gehen, wo Gott selbst der Barista ist, immer aufgelegt für ein Schwätzchen oder einfach einen guten Kaffee zu machen.

Verweilen in der Gegenwart

Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.