Mittwoch, 5. März

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Eine heilige Tür
Die Haustür. Ich wohne in einem Mietshaus, so dass ich gleich zwei Haustüren habe. Jene zu meiner Wohnung und die Tür unten am Treppenhaus. Beide verbinden und trennen Innen und Außen. Sie sind schlicht, unten ein 80er Jahre Modell, geriffeltes Glas im Metallrahmen, oben eine einfache Holztür, die mal einen neuen Anstrich bräuchte. Meistens nehme ich sie nicht wahr, stecke den Schlüssel ein, schließe auf und gehe hindurch.
Ein Impuls
Je nach Richtung führt die Haustür nach außen oder nach Innen. Wenn es heute nach Außen geht, kannst du den Übergang ganz bewusst tun. Ich gehe in die Welt, die von Gott erschaffen wurde. Und wenn es möglich ist, nimm dir Zeit, um nach innen zu gehen, durch die Herzenstüre: Ich gehe in mein Inneres, das von Gott erschaffen wurde, und gebe dem Innern Raum.
Verweilen in der Gegenwart
Der Atem bewegt sich zwischen innen und außen, außen und innen. Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie etwas gehen kann.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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