2.3.25 Alltagspilgern

Sonntag, 2. März

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Zum Abschluss des Blogs Alltagspilgern begleiten uns bis nächsten Dienstag sieben Alltagschristinnen und -christen.

Unterwegs mit Madeleine Delbrêl

„Nirgendwo sonst als in unserem Leben strömt von morgens bis abends zwischen den Ufern unserer Häuser, Straßen, Begegnungen das Wort, in dem Gott gegenwärtig sein will.

Nirgendwo sonst als in unserem Geist, der uns durch unsere Arbeit und Mühsal, durch unsere Freude und Liebe hindurch auferbaut, will Gottes Wort wohnen. … Es will überall dort zu Hause sein, wo wir bei uns selber verweilen. Es will wir selber sein, wo immer wir selber sind.“ (Madeleine Delbrêl)

Ein Impuls

Vielleicht magst du die vergangene Woche in den Blick nehmen, einfach schauen, was war. Dahinein gewebt ist Gottes Wort, seine Gegenwart. Gottes Pilgerherberge sind wir, wo wir zu Hause sind.

Verweilen in der Gegenwart

Nimm dir einen Moment Pause. Achte auf deinen Atem. Nimm einfach den Moment wahr und lausche: Was zeigt sich jetzt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.