Mittwoch, 26. Februar

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Zum Abschluss des Blogs Alltagspilgern begleiten uns bis nächsten Dienstag sieben Alltagschristinnen und -christen.
Unterwegs mit Johannes XXIII
Vor seiner Abreise aus Paris wollte Kardinal Roncalli den amtierenden Premierminister und seine Vorgänger, die während seiner achtjährigen Tätigkeit als Nuntius die Regierungsgeschäfte geführt hatten, zu einem Essen einladen:
Sozialisten, Christdemokraten und Radikale. Es war ihm gelungen, zu ihnen allen freundschaftliche Beziehungen herzustellen. Beim Abschiedsdiner waren die bedeutendsten Politiker Frankreichs vereint, die zum Wiederaufbau des Landes nach dem Krieg beigetragen hatten. Es war eine historische Begegnung. (aus: R. Allegri, Johannes XXII)
Ein Impuls
Fast klingt es wie eine Utopie, Menschen mit solch unterschiedlichen Einstellungen und Wertvorstellungen an einen Tisch zu bringen, ohne dass es eskaliert. Es trägt Züge des himmlischen Gastmahls. Johannes XXIII, damals noch Kardinal Roncalli, hat es für einen Abend Wirklichkeit werden lassen mit seinem Abschiedsessen. Vielleicht eine Erinnerung und Hoffnung gerade für heute.
Verweilen in der Gegenwart
Nimm dir einen Moment Pause. Achte auf deinen Atem. Nimm einfach den Moment wahr und lausche: Was zeigt sich jetzt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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