18.2.25 Alltagspilgern

Dienstag, 18. Februar

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Unterwegs

Ich bin etwas eher am Bahnhof, der ICE steht schon da und ich steige ein. So habe ich Zeit, im Bahnhof aus dem Fenster zu sehen. Zwei Gleise weiter steht ein Regionalzug, Menschen warten am Bahnsteig, durch die großen Fenster der Bahnhofshalle fallen Sonnenstrahlen. Ich bewundere das Stahlgerüst der Hallen. Tonnenschwer ist es und doch in seiner Konstruktion filigran und leicht. Impressionen, bis sich der Zug in Bewegung setzt.

Ein Impuls

Wenn ich am Morgen oder Abend auf den Tag schaue, welche Impressionen stellen sich ein? Je nach Blickwinkel massiv und schwebend leicht und ganz oft irgendetwas dazwischen. Und wenn ich mit Gott darauf schaue? Ist es immer noch derselbe Tag. Doch bekommt er ein Fundament, das Lasten trägt und eine Leichtigkeit; mit Hildegard von Bingen: wie eine Feder im Atem Gottes.

Verweilen in der Gegenwart

Nimm dir einen Moment Pause. Achte auf deinen Atem. Nimm einfach den Moment wahr und lausche: Was zeigt sich jetzt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.