17.2.25 Alltagspilgern

Montag, 17. Februar

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Unterwegs

In der S Bahn habe ich einen Fensterplatz ergattert. Heute geht es in den Taunus für eine kleine Pilgertour. Eine schöne Aussicht für den Tag. Als die Bahn den Tunnel verlässt, ist die Aussicht eher getrübt. Graffiti nehmen die Hälfte des Fensters ein. Wie in New York, denke ich, doch dann bin ich nicht sicher, ob das wirklich stimmt.

Ein Impuls

Es gibt Bilder, die man im Kopf hat, dass zum Beispiel in New York die U-Bahn voller Graffiti ist. Aber stimmt es? Und das besprühte Fenster ändert nichts an der Landschaft draußen und an der Freude über einen freien Tag auch nicht. Manchmal ist es gut, sich von Vorstellungen, wie etwas sein soll, zu verabschieden.

Verweilen in der Gegenwart

Nimm dir einen Moment Pause. Achte auf deinen Atem. Nimm einfach den Moment wahr und lausche: Was zeigt sich jetzt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.