12.2.25 Alltagspilgern

Mittwoch, 12. Februar

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Unterwegs

Ich war eingeladen, einen Vortrag zu halten zum großen Oberthema „Wie heute glauben?“ Was Jesus heute sagen würde, war ein Untertitel. Das war ein großes Thema. Ich habe es versucht zu erden. Über Alltagsmystik habe ich erzählt, von Madeleine Delbrêl und eigenen Erfahrungen und von Gott, der im Kleinen anwesend ist. Im Anschluss, bei der vorgesehenen Fragerunde, war der Austausch zunächst zäh. Das änderte sich nach dem offiziellen Ende. In lockerer Runde zusammenstehend ergaben sich einige interessante Gespräche im guten Sinne über Gott und die Welt.

Ein Impuls

Die Frage, was Jesus heute sagen würde, tauchte im Anschluss wieder auf. Ich bin skeptisch, wenn ganz genau gesagt wird, so würde Jesus heute sprechen. Da wird ihm leicht mal eine eigene Meinung untergeschoben. Aber still ist er ja auch nicht. Er würde wohl nicht viel anderes sagen als damals: Selig sind; Weh euch; folge mir nach; mit dem Reich Gottes ist es wie…; Und wir –würden wir anders antworten als damals?

Verweilen in der Gegenwart

Nimm dir einen Moment Pause. Achte auf deinen Atem. Nimm einfach den Moment wahr und lausche: Was zeigt sich jetzt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.