Dienstag, 11. Februar

Audio
Unterwegs
Für einen Montag ist es erstaunlich ruhig. Einige Fußgänger und Radfahrer sind in der Seitenstraße unterwegs, die Autos bleiben auf den Hauptverkehrswegen. Hier und da sind Vogelstimmen zu hören. Eine Kehrmaschine biegt um die Ecke, kurz brandet Lärm auf, dann wird es wieder still. Der Fahrer macht eine Pause. Wochenbeginn in der Stadt.
Ein Impuls
„Warum sollte der Lerchengesang im Kornfeld, das nächtliche Knistern der Insekten, das Summen der Bienen im Thymian unser Schweigen nähren können – und nicht auch die Schritte der Menschenmenge auf den Straßen, die Stimmen der Marktfrauen, die Rufe der Männer bei der Arbeit, das Lachen der Kinder im Park, die Lieder, die aus der Bar dröhnen… All das ist Geräusch von Geschöpfen, die auf ihre Bestimmung zugehen, alles ist ein Widerhall des Hauses Gottes, mag es geordnet oder ungeordnet sein, alles ist Signal des Lebens, das unserem Leben begegnet.“ (Madeleine Delbrêl)
Verweilen in der Gegenwart
Nimm dir einen Moment Pause. Achte auf deinen Atem. Nimm einfach den Moment wahr und lausche: Was zeigt sich jetzt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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