Montag, 10. Februar

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Unterwegs
Ich fahre auf der A 3 Richtung Limburg. Am Sonntagmorgen ist nicht viel los und ich habe Zeit. So rolle ich gemächlich auf der rechten Spur. Die Sonne scheint über die mit reif bedeckten Felder. Bei Bad Camberg liegt ein leichter Nebel über dem Tal und verbindet sich mit dem Reif. Himmel und Erde gehen ineinander über.
Ein Impuls
Es war ein stilles Bild, fast so, als führe man durch ein romantisches Gemälde. Wäre es nicht die Natur gewesen, es wäre kitschig, vielleicht ist es meine Schilderung auch. Es gibt Momente, die man nicht beschreiben kann und die man nicht erschaffen kann. Doch wird man für den einen Moment ein Teil davon. Vielleicht kennst du auch solche Momente, die zwischen erhaben und kitschig oszillieren.
Verweilen in der Gegenwart
Nimm dir einen Moment Pause. Achte auf deinen Atem. Nimm einfach den Moment wahr und lausche: Was zeigt sich jetzt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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