Montag, 3. Februar

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Unterwegs
Der gestrige Sonntag bescherte mir eine besondere Pilgerstrecke. Ich bin sie im Stehen gegangen, mit Kerzen in der Hand und einem Segen auf den Lippen. Im Anschluss an den Gottesdienst im Limburger Dom habe ich den Blasius-Segen gespendet: „Der Herr behüte dein Leben. Auf die Fürsprache des Heiligen Blasius bewahre er dich vor Halskrankheit und allem Übel. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ Die Schlange ist lang, eine knappe halbe Stunde nimmt der Einzelsegen sich Zeit, eine Segenskontemplation für die Leute – und für mich.
Ein Impuls
Statt „Segen“ könnte man auch – im Anschluss an das Lateinische Wort Benedictio – sagen: Ein gutes Wort finden. Wer oder was bräuchte heute ein gutes Wort. Du kannst es schenken – oder empfangen und so ein Segen sein.
Verweilen in der Gegenwart
Nimm dir einen Moment Pause. Achte auf deinen Atem. Nimm einfach den Moment wahr und lausche: Was zeigt sich jetzt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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