Samstag, 25. Januar

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Unterwegs
Die Ideen für die Impulse vom 23. Januar bis 27. Januar sind auf einem Weg durch die Wallanlagen (die ehemalige Stadtbefestigung Frankfurts, die heute ein kleiner schmaler Park von der Größe der ehemaligen Stadtmauer und des verfüllten Stadtgrabens ist. An der Außenseite führt eine dreispurige Straße entlang.
Der Weg durch die Wallanlagen führt an einer besonderen Stelle und einem im Wortsinne einzigartigen Haus vorbei, das jenseits der Straße, die die Anlage umfließt, steht. Stefan Behr schrieb dazu in der Frankfurter Rundschau: An der architektonisch sonst eher unverdächtigen Ecke Eschenheimer Anlage/Blumenstraße wirkt es so befremdlich wie die Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe zu Gast im Blauen Bock. Es ist das sogenannte Maurische Haus, das mit zwei kleinen Minaretten und orientalischer Fassade etwas von Tausendundeinernacht nach Frankfurt bringt.
Ein Impuls
Warum der Frankfurter Maurermeister Johann Friedrich Weinsperger das Haus in diesem Stil erbaute, weiß man nicht. Die Fantasie hat schon einige Geschichten dazu zusammengetragen. Wenn es nicht wahr ist, so ist’s gut erfunden, sagen die Italiener. Vielleicht magst du dich an eine gut erfundene Geschichte erinnern.
Verweilen in der Gegenwart
Nimm dir einen Moment Pause. Achte auf deinen Atem. Nimm einfach den Moment wahr und lausche: Was zeigt sich jetzt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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