18.1.25 Alltagspilgern

Samstag, 18. Januar

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Unterwegs

Eigentlich ist kein Wetter, um nach draußen zu gehen. Aber ich brauche frische Luft. Bei nasskaltem Wetter drehe ich eine Runde, die schließlich in die Innenstadt führt, noch ein paar Besorgungen machen. Langsam gewöhne ich mich an die Kälte. Ein Abstecher in ein Kaufhaus bringt zunächst Wärme, doch dann fühlt sich die Luft draußen um so kälter an.

Ein Impuls

Warm und kalt, das ständige Hin und Her ist für den Körper anstrengend. Kuschelig warm ist angenehmer, doch manchmal muss man eben auch raus. Es gibt eine ähnliche Erfahrung bei der Meditation. Die hätte ich auch gerne tröstend, irgendwie erfüllend, also „gut“. Aber das geht nicht immer. Manchmal ist sie auch lästig oder trocken. Die Seele kann nicht immer hin und her hüpfen, aber sie kann einen Weg gehen, auch den trockenen und den fruchtbaren.

Verweilen in der Gegenwart

Nimm dir einen Moment Pause. Achte auf deinen Atem. Nimm einfach den Moment wahr und lausche: Was zeigt sich jetzt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.