Montag, 13. Januar

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Unterwegs
Am Sonntag war es leicht, nach draußen zu gehen. Der Sonnenschein lud dazu ein. Außerdem wollte ich zum Auftakt des Pilgerblogs ein bisschen aktiv pilgern und mit dieser Intention mache ich mich auf. Ich spüre die Wärme in der Sonne und den Unterschied zum Schatten, hier liegt etwas Eis auf einem Teich, dort wieder nicht. Sogar eine Bank finde ich, die in der Sonne zur Rast am Fluss einlädt. Ich lasse den Blick schweifen über das Spiel der Wellen. Am Uferweg sind viele Menschen unterwegs, wie ich freuen sie sich über diesen Wintertag.
Ein Impuls
Einfach aufbrechen, das fällt am Sonntag vielleicht einfacher als am Montag. Unter der Woche ist viel vorgegeben. Der Sonntag war für mich eine Zeit der Gegenwart, ob es heute so sein wird, weiß ich nicht. Beim Pilgern gehe ich einfach die Etappe eines Tages in der Offenheit auf das, was kommt und sich zeigen wird. Was zeigt sich heute? Welche kleinen Momente der Gegenwart finden sich?
Verweilen in der Gegenwart
Nimm dir einen Moment Pause. Achte auf deinen Atem. Nimm einfach den Moment wahr und lausche: Was zeigt sich jetzt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.

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