Sonntag, 5. Januar
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Der Stern
Der Stern leuchtet heute im Lukasevangelium (Lk 2, 16-20):
In jener Zeit eilten die Hirten nach Betlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.
Ein Impuls
Die Geschichte der Hirten ist nicht so prominent wie andere Weihnachtserzählungen. Ich bin bei den Verben hängengeblieben, den Tuwörtern des Glaubens. Sie sind sozusagen die Halme dieses Strohsternes. Vielleicht magst du bei dem einen oder anderen Strohhalm verweilen:
eilen, finden, sehen, erzählen, sagen, hören, staunen, bewahren, erwägen, zurückkehren, rühmen, preisen.
Der Weg in die Gegenwart
Lausche in deine Gegenwart: Was kommt zum Klingen? Was hat sich dir gezeigt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.


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