3.1.25 Strohsterne – Der Blog zur Weihnachtszeit

Freitag, 3. Januar

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der Stern

An den Festtagen bleibt oft etwas übrig. Man kocht etwas mehr, damit es auch reicht, oder weil es umso besser schmeckt, aufgewärmt noch einmal mehr. Es sind nicht einfach Reste, die übrig bleiben, sondern das Festmahl geht noch einen Tag weiter. Man sitzt dann vielleicht nicht ganz so chic am Tisch und auch in anderer Runde womöglich, aber schmecken tut es allemal.

Ein Impuls

In der Bibel kommen Reste an verschiedenen Stellen vor. Ein bekanntes Beispiel sind die Körbe an Brotresten, die übrigbleiben, nachdem Jesus die paar Laibe Brot verteilen hat lassen. Ein Bild für die Fülle Gottes. Nicht aufgeschrieben ist, was dann mit den ganzen Körben geschehen ist. Ob sie wiederum verteilt wurden? Dann haben sie die Leute an ein besonderes Ereignis erinnert und der Geschmack des Brotes verbindet sich mit der Begegnung mit Jesus. Vielleicht hast du auch so einen besonderen Brotgeschmack, der dich an ein besonderes Ereignis, eine Begegnung, erinnert.

Der Weg in die Gegenwart

Lausche in deine Gegenwart: Was kommt zum Klingen? Was hat sich dir gezeigt? Bei dem, was dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen, dann verweile dort.