26.12.24 Im Vorortzug nach Bethlehem. Der Blog im Advent

Donnerstag, 26. Dezember

Weihnachten

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Ausgestiegen

Der Zug führte nach Bethlehem. Vom Bahnhof geht es zu Fuß zur Krippe. Auf dem Weg zur Krippe hatte ich an Heiligabend diese Begegnung im Tegut – Supermarkt: Eine Frau bittet mich, ihr aus dem Kühlregal einen Käse zu holen, der in der oberen Reihe steht. Sie habe es schon mehrfach vergeblich versucht. Ich helfe gern und muss mich selbst auf die Zehenspitzen stellen, um den Käse aus dem Regal zu fischen. „Danke“ strahlt mich die Dame an, „Frohe Weihnachten“ – und nach einer kurzen Pause. „Und Gottes Segen“. Gesegnet komme ich aus dem Supermarkt.

Ein Impuls

Einen Segen empfangen und Segen schenken, so war Bethlehem im Supermarkt. Weihnachten bleibt auf der Spur der guten Worte, so unscheinbar sie manchmal sein mögen.

Der Weg in die Gegenwart

Blicke auf deine Gegenwart: Was ist jetzt dran? Was hat sich dir gezeigt? Bei dem Gedanken oder Wort, das dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.