23.12.24 Im Vorortzug nach Bethlehem. Der Blog im Advent

Montag, 23. Dezember

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Im Zug

Mein Vorortzug ist heute die U-Bahn. Am Stadtrand ist sie mehr eine Straßenbahn, die erst später in den Untergrund führt. An der Haltestelle kämpft eine Familie mit dem Fahrkartenautomaten und schafft es noch rechtzeitig, bevor die Bahn losfährt. Nach und nach füllt es sich an den nächsten Stationen, Familien, Pärchen, kleine Gruppen und einzelne steigen zu. Entspannt sind wir am Sonntagnachmittag unterwegs.

Ein Impuls

Ich kann mir vielleicht den Platz aussuchen, aber wer einsteigt, das kann ich nicht bestimmen. Es gibt Tage, die verlaufen ähnlich wie meine sonntägliche U-Bahnfahrt. Da steigen Aufgaben zu, anderes geht langsamer als gedacht oder statt mich zu fokussieren gehen die Gedanken fröhlich umher. Mit der Entspannung ist es dann schnell vorbei. Andererseits muss ich auch nicht auf alles achtgeben. Wenigstens eine kleine Pause kann ich mir gönnen, für eine Station, und mich, mit einem Wort von Bernhard von Clairvaux, mir selbst gönnen.

Der Weg in die Gegenwart

Blicke auf deine Gegenwart: Was ist jetzt dran? Was hat sich dir gezeigt? Bei dem Gedanken oder Wort, das dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.