Sonntag, 22. Dezember
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Im Zug
Das Lied, das heute aus den Kopfhörern klingt, steht an der Schwelle von Advent und Weihnachten: Die beiden ersten Strophen von Es kommt ein Schiff, geladen.
1 Es kommt ein Schiff, geladen
bis an sein’ höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
des Vaters ewigs Wort.
2 Das Schiff geht still im Triebe,
es trägt ein teure Last;
das Segel ist die Liebe,
der Heilig Geist der Mast
Ein Impuls
Randvoll trägt es eine teure Last, angetrieben von der Liebe, die der Heilige Geist hält, so entwirf das Lied das Bild von der Ankunft des Gottessohnes. Ein Kriegsschiff ist es sicher nicht. Vielleicht ist es deshalb so kostbar, weil die Ladung etwas ist, was wir so brauchen: Die Liebe Gottes, die nicht zwingt, sondern umfängt. Sie kommt still, so singt es das Lied. Wenn du magst, kannst du heute in diese Stille lauschen, in der Gott kommt.
Der Weg in die Gegenwart
Blicke auf deine Gegenwart: Was ist jetzt dran? Was hat sich dir gezeigt? Bei dem Gedanken oder Wort, das dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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