21.12.24 Im Vorortzug nach Bethlehem. Der Blog im Advent

Samstag, 21. Dezember

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Im Zug

Wer oft genug mit der Bahn fährt, bekommt kleine Annehmlichkeiten. So habe ich genug Bonus-Punkte gesammelt, um in die Bahn-Lounge, ein eigener Wartebereich am Hauptbahnhof, zu dürfen. Bis zur Abfahrt nach Köln ist Zeit, ich sitze bequem mit einem Getränk und der Blick fällt auf die Tafel mit den Abfahrtszeiten der Züge: Bebra und Hanau, Essen und München, aber auch Marseille wird angeschlagen. Wie wäre es, einfach in einen Zug einzusteigen und irgendwohin zu fahren, geht mir durch den Kopf.

Ein Impuls

Im Exerzitienbuch gibt es die Betrachtung zur Menschwerdung Gottes. Die göttliche Dreifaltigkeit nimmt das ganze Rund der Welt in den Blick, sieht die Menschen und beschließt, dass der Sohn Mensch wird, um alle zu retten. Oder anders formuliert: Gott steigt in den Zug der Welt ein. Vielleicht magst du bei diesem Bild verweilen, wie Gott in den Zug steigt, deinen Zug.

Der Weg in die Gegenwart

Blicke auf deine Gegenwart: Was ist jetzt dran? Was hat sich dir gezeigt? Bei dem Gedanken oder Wort, das dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.