Samstag, 7. Dezember
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Im Zug
Ich schaue einfach aus dem Fenster. Das geht beim Zugfahren gut. Draußen zieht die Landschaft vorbei, Industrie, Bahnhöfe, Siedlungen, Felder und Wiesen. Ein leichter Reif hat sich zart weiß über alles gelegt. Ich fahre mit der Bahn durch Schönheit. Eine Kontemplation aus dem Zugfenster.
Ein Impuls
Was ist Schönheit? Sie liegt im Auge des Betrachters, sagt man. Das meint weniger, dass man Schönheit herstellt. Vielmehr wird Schönheit entdeckt – oder man selbst wird von Schönheit entdeckt. So wie der Prophet Baruch schreibt: Denn Gott will deinen Glanz dem ganzen Erdkreis unter dem Himmel zeigen. Den Blick für Schönheit öffnen.
Der Weg in die Gegenwart
Blicke auf deine Gegenwart: Was ist jetzt dran? Was hat sich dir gezeigt? Bei dem Gedanken oder Wort, das dich angesprochen hat, verweile, und spüre seiner Bedeutung für dich nach.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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